Mit dem Kamerateam zur Fleischtheke
Fernsehen
Huder Frank Felsen möchte "Perfektes Dinner" kochen - Ausstrahlung vom 10.-13. April
Beim Einkaufen: Frank Felsen (Mitte) wird dabei vom Kamerateam begleitet.
BILD: Jantje Ziegeler
Um die Tischdeko fürs „Perfekte Dinner“ kümmert sich Susanne Harjes, Frank Felsens Lebensgefährtin. Einer der drei Gäste bleibt über Nacht.
von Jantje Ziegeler
Hude >„Wann biegst du in den Gang ab?“ – „Da beim Fencheltee“, antwortet Frank Felsen. Schließlich muss der Kameramann ja wissen, bis wohin er – rückwärtsgehend – den Huder aufnehmen muss. Der 46-jährige Felsen kauft nämlich gerade die Zutaten für die Vox-Fernsehsendung „Das Perfekte Dinner“ ein.
Tischdeko in Frauenhand
„Die Idee, da mitzumachen, hatte meine Mutter“, erzählt Felsens Lebensgefährtin Susanne Harjes lachend. Auch sie ist beim Einkauf im Huder Aktiv/Irma-Markt am Montagvormittag dabei. Schließlich übernimmt sie einen wichtigen Part, damit sich die Dinner-Gäste am Abend wohlfühlen werden: Sie kümmert sich um die Tischdeko.
Als Erstes landen vier gelbe Paprikas im Einkaufskorb des selbstständigen Finanzmanagers. Sie gehören zur Vorspeise. „Wir kaufen heute einen Teil der Vor-, der Haupt- und der Nachspeise ein“, erklärt Alexander Malouscheck vom Fernsehteam. Was Kandidat Frank Felsen genau kocht, darf natürlich noch nicht verraten werden. Das bleibt geheim bis zum 2. April: Dann kann man im Fernsehen verfolgen, ob Frank Felsens Essen den drei Gästen geschmeckt hat. „Die Gäste kenne ich bis jetzt noch gar nicht“, erzählt der Hobbykoch, „die lerne ich erst heute Abend kennen.“
Nun aber zügig weiter zur Fleischtheke. Schließlich ist das Filmteam mit den Aufnahmen schon eine halbe Stunde im Verzug; der Dreh am Morgen in Frank Felsens Zuhause hat länger gedauert als geplant. „Moin, ich hab’ hier Fleisch vorbestellt“, legt Felsen los. „Nein, noch nicht“, lenkt Malouscheck ein, schließlich ist die Kamera noch nicht an. Außerdem muss Reiner Timmermann, stellvertretender Abteilungsleiter der Fleischerei, erst mal verkabelt werden. Sonst könnten ihn die Zuschauer später nicht verstehen. „Das war witzig, es hat Spaß gemacht“, berichtet Timmermann hinterher. Ein bisschen aufgeregt war er auch, vor der Kamera hat er schließlich noch nie Rindfleisch verkauft. Denn genau das braucht Frank Felsen für seine geplante Hauptspeise.
„Ich durfte drei Menüs einschicken“, erklärt der 46-jährige Huder, „die Redaktion hat dann eins davon ausgesucht.“ Schon beim Vorcasting für die Sendung hat sich der Huder wohl gefühlt. „Die Leute vom Fernsehteam geben mir ein Gefühl der Sicherheit.“
Im Schlafrock
Natürlich hat er das geplante Essen schon mal zur Probe gekocht, schließlich hofft er auf gute Bewertungen seiner Gäste. „Testperson war meine Nachbarin – der hat’s geschmeckt“, meint Felsen zuversichtlich. Obwohl er beim „Perfekten Dinner“ regelmäßig einschaltet, wird es an diesem Abend anders laufen als gewohnt. Denn Titel der Sendung ist diesmal „Das Perfekte Dinner im Schlafrock“. Das bedeutet, dass der Gastgeber einen seiner Gäste auch zum Übernachten mit anschließendem Frühstück einlädt. Felsen überlässt einem der ihm bisher unbekannten anderen Teilnehmer dafür sein Schlafzimmer.
„Und morgen geht es entweder in mein Büro oder auf den Golfplatz“, blickt der Huder dem nächsten Drehtag entgegen.